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„In Nordmazedonien läuft der Prozess – in Serbien wird seit 21 Monaten ‚ermittelt‘“

  • Autorenbild: GP Solidarnost
    GP Solidarnost
  • 11. Aug.
  • 1 Min. Lesezeit

GP Solidarnost informiert die Öffentlichkeit darüber, dass in Nordmazedonien ein Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit dem tragischen Brand in einem Nachtclub in Kočani läuft. Seit der Tragödie sind 17 Monate vergangen, und der Prozess gegen die Verantwortlichen ist bereits weit fortgeschritten.

Auf der Anklagebank sitzen:

  • zwei ehemalige Wirtschaftsminister,

  • drei ehemalige Bürgermeister von Kočani,

  • drei Unternehmen,

  • alle Personen, die für die Erteilung der Betriebsgenehmigungen für den Nachtclub verantwortlich waren, sowie Unternehmen, die mit dem Einsatz von Pyrotechnik beauftragt waren.

Die Anklage umfasst 35 natürliche Personen und drei juristische Personen. Aufgrund der großen Zahl der Beteiligten findet der Prozess in einem eigens eingerichteten Gerichtssaal innerhalb der Justizvollzugsanstalt Idrizovo bei Skopje statt.

Seit dem Einsturz der Überdachung am Bahnhof in Novi Sad sind 21 Monate vergangen. Die Ermittlungen gehen nur schleppend voran, und ein Prozess hat noch immer nicht begonnen. Die Verantwortlichen sitzen weder auf der Anklagebank noch stehen sie unter Hausarrest – sie verbringen ihren Urlaub rund um die Welt.

Während sich im Nachbarland ehemalige Minister, Bürgermeister und Polizeibeamte bereits vor Gericht verantworten müssen, sehen sich die Bürgerinnen und Bürger Serbiens mit Verfolgung und Gewalt durch Institutionen, Sicherheitskräfte und aus öffentlichen Mitteln bezahlte Kriminelle konfrontiert.

GP Solidarnost fordert die Justizbehörden auf, ihre Arbeit zu tun: die Ermittlungen abzuschließen, Anklagen zu erheben und den Bürgerinnen und Bürgern Serbiens Antworten zu geben. Sie dürfen sich nicht länger ihrer Verantwortung entziehen, sondern müssen dafür sorgen, dass Gerechtigkeit ihren Lauf nimmt.

Bis zur Gerechtigkeit. Bis zum Sieg.

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