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Erklärung der Bürgerbewegung Solidarnost zu den Festnahmen im Zusammenhang mit der Entdeckung eines Massengrabs im Kosovo

  • Autorenbild: GP Solidarnost
    GP Solidarnost
  • vor 4 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Die Bürgerbewegung Solidarnost zeigt sich besorgt über die Festnahmen in Kraljevo, die im Zusammenhang mit der Weitergabe von Informationen über ein mutmaßliches Massengrab bei Zubin Potok im Norden des Kosovo stehen.

Nach den derzeit verfügbaren Informationen vermuten die Institutionen des Kosovo, dass ein Fundort in Malo Kaluđer mit dem Verschwinden einer Gruppe von 23 albanischen Zivilisten im April 1999 im Norden des Kosovo in Verbindung stehen könnte. Unter den Vermissten befanden sich Ärzte, Professoren, Rechtsanwälte und andere angesehene Mitglieder der Gesellschaft, die als „Gruppe der Mitrovica-Intellektuellen“ bekannt sind. Bei den Ausgrabungen wurden menschliche Überreste gefunden, deren Identität nun mittels DNA-Analyse festgestellt werden soll.

Solidarnost ist der Auffassung, dass alle Verbrechen ohne Ausnahme untersucht werden müssen – unabhängig davon, wer die Opfer oder die Täter sind.

Die Aufklärung des Schicksals vermisster Personen darf weder politischem Druck noch der Einschüchterung von Zeugen oder der Behinderung von Ermittlungen ausgesetzt werden. Wahrheit und Gerechtigkeit für die Opfer von Kriegsverbrechen und ihre Familien bilden die Grundlage für eine dauerhafte Versöhnung und langfristige Stabilität in der Region.

Solidarnost fordert die zuständigen Behörden auf, eine umfassende und transparente Zusammenarbeit zu gewährleisten, die Ermittlungen professionell zu führen und Praktiken zu beenden, die die Aufklärung der Wahrheit erschweren oder verhindern könnten.

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